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Forschungszulage

 

Die wichtigsten Vorteile der steuerlichen Forschungszulage

Die Forschungszulage bietet Ihnen Investitionssicherheit. Mit einem positiven Bescheid der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ)  besitzen Sie einen Rechtsanspruch auf die Förderung ihres F&E-Projekts. Die wesentlichen Vorteile dieser Forschungszulage gegenüber anderen Förderprogrammen sind:

Die Forschungszulage kann rückwirkend beantragt werden

Die Forschungszulage kann rückwirkend für Projekte beantragt werden, mit denen nach dem 1. Januar 2020 begonnen wurde.

Die Forschungszulage ist themenoffen

Es gibt keine Vorgaben bezüglich des Entwicklungsthemas oder des technologischen Schwerpunktes der F&E-Projekte.

Die Forschungszulage bietet Rechtssicherheit

Sie haben einen Rechtsanspruch auf die Forschungszulage, sobald ihre Projekte von der “Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ)” als Forschung und Entwicklung bescheinigt werden.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Hürde für die Forschungszulage ist geringer als bei anderen Fördermitteln. Die Forschungszulage ist themenoffen –  daher werden grundsätzlich alle Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E-Projekte) begünstigt, soweit sie einer der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zuzuordnen sind.

Die meisten Aktivitäten in der unternehmerischen Praxis liegen im Bereich der Industriellen Forschung oder Experimentellen Entwicklung. Grund dafür ist die geringere technologische Unsicherheit im Vergleich zur Grundlagenforschung.

Grundlagenforschung
Grundlagenforschung
Grundlagenforschung

Experimentelle oder theoretische Arbeiten, die in erster Linie dem Erwerb neuen Grundlagenwissens dienen ohne dabei eine erkennbare direkte kommerzielle Anwendungsmöglichkeit zu besitzen.

Industrielle Forschung
Industrielle Forschung
Industrielle Forschung

Planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen zur Gewinnung neuer Kenntnisse und Fertigkeiten. Ziel der Industriellen Forschung ist die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen oder das Erzielen wesentlicher Verbesserungen bei bestehenden Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen. 

Experimentelle Entwicklung
Experimentelle Entwicklung
Experimentelle Entwicklung

Erwerb, Kombination, Gestaltung und Nutzung vorhandener wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und sonstiger einschlägiger Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln. 

Die Forschungszulage im Detail

Die Bemessungsgrundlage ist auf maximal 4 Mio. € pro Jahr an förderfähigen Kosten begrenzt. Bei einem Fördersatz von 25% ergibt sich somit eine maximale Forschungszulage in Höhe von 1 Mio. € pro Jahr. Die Bemessungsgrundlage ermittelt sich hauptsächlich aus dem steuerpflichtigen Arbeitslohn der Arbeitnehmer, die mit F&E-Tätigkeiten betraut sind. Darüber hinaus können 60% der Ausgaben für Auftragsforschung geltend gemacht werden.

Besuchen Sie auch unseren Blog zur Forschungszulage, wenn Sie Themen vertiefen möchten.

Wer hat Anspruch auf die
Forschungszulage?

Anspruchsberechtigte sind alle Unternehmen bzw. deren Gesellschafter, die in Deutschland steuerpflichtig sind und die nicht von der Steuer befreit wurden.

Wie hoch ist die maximale
Förderung im Jahr?

Der maximale Förderbetrag von 1 Mio. € ergibt sich durch einen Fördersatz von 25% auf förderfähige F&E-Personalkosten. Darüber hinaus können 60% der Kosten für Auftragsforschung geltend gemacht werden. Die Bemessungsgrenze der Forschungszulage ist auf maximal 4 Mio. € pro Jahr gedeckelt.

Wann kann die Forschungszulage
beantragt werden?

Die Forschungszulage kann rückwirkend zum Jahresabschluss 2020 beantragt werden.

Gibt es Einschränkungen bei
verbundenen Unternehmen?

Bei verbundenen Unternehmen kann die Bemessungsgrenze von 4 Mio. € nur einmal in Anspruch genommen werden. Bei F&E-Projekten, die in Kooperation mit anderen nicht verbunden Unternehmen durchgeführt werden, gilt die Bemessungsgrenze für jedes Unternehmen separat.

Wann können F&E-Ausgaben
geltend gemacht werden?

Die Forschungszulage kann für Projekte rückwirkend beantragt werden, die nach dem 1. Januar 2020 begonnen wurden.

Besteht die Möglichkeit
einer Doppelförderung?

Unternehmen können mehrere Fördermittel in Anspruch nehmen, jedoch ist eine Doppelförderung mit anderen Fördermitteln für die selben Projektkosten ausgeschlossen. Die maximalen Zuschüsse für F&E-Projekte sind auf 15 Mio. € pro Unternehmen begrenzt.

Welche Projekte werden
gefördert?

Die Forschungszulage ist themenoffen. Das heißt, dass es keine Vorgaben bezüglich des Entwicklungsthemas oder des technologischen Schwerpunktes eines F&E-Projektes gibt. Begünstigt sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben), soweit sie einer oder mehreren der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zuzuordnen sind. Bei der Zuordnung verschiedener Tätigkeiten zu den einzelnen Kategorien werden die Definition der Allgemeinen Gruppen­frei­stellungs­verordnung (AGVO) sowie Beispiele und Erläuterungen des Frascati-Handbuchs der OECD herangezogen.

Wie wird die Forschungszulage
ausgezahlt?

Die Forschungszulage wird als Gutschrift auf die Steuerlast verrechnet. Sollte zum Jahresabschluss keine oder eine geringe Steuerschuld vorliegen, wird die Forschungszulage vom Finanzamt ausgezahlt.

Welche Kosten sind
förderfähig?

Die förderfähigen Kosten ermittelten sich aus dem steuerpflichtigen Arbeitslohn der Arbeitnehmer sowie der Ausgaben für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers, der mit F&E-Tätigkeiten betraut ist. Bei Einzel- oder Mitunternehmern kann eine Pauschale von 40€ pro Stunde bei maximal 40 Stunden pro Woche angesetzt werden. Darüber hinaus können 60% der Ausgaben für die Auftragsforschung geltend gemacht werden.

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Wie beantragt man die Forschungszulage?

Forschungsgelder beantragen kann ein bürokratischer Prozess sein. Dies ist auch bei der Forschungszulage durch ein zweistufiges Verfahren gegeben. Zuerst muss jedes Projekt oder Projektvorhaben bei der neu eingerichteten Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) zur Begutachtung eingereicht werden.

Diese Bescheinigungsstelle wurde explizit für die Prüfung von Anträgen zur Forschungszulage eingerichtet und wird von einem Konsortium aus der VDI Technologiezentrum GmbH, der AIF Projekt GmbH sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. – DLR betrieben.

Der Antrag auf eine Projektbescheinigung kann rückwirkend zum Jahresende oder vor dem Beginn eines Projektes im laufenden Geschäftsjahr gestellt werden. Dies hat den Vorteil, Rechtssicherheit bezüglich der Förderung vor Projektbeginn zu erhalten und kann somit bereits in der wirtschaftlichen Betrachtung, z.B. in einem Business Case, Berücksichtigung finden.

Bei erfolgreicher Bescheinigung kann die Forschungszulage für die Dauer des Projektes beantragt werden. Bei mehrjährigen Projekten bedarf es keiner weiteren Bescheinigung.

1

Antrag auf Bescheinigung jedes Projektes oder Projektvorhabens bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) zur Feststellung der Förderfähigkeit.

2

Prüfung der technischen Dokumentation durch die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ).

Bearbeitungsdauer bis zu 3 Monate

3

Antrag auf Forschungszulage nach dem Erlangen der Projektbescheinigung beim zuständigen Finanzamt zum Jahresabschluss.

 
Hoch automatisierte Automobil-Produktionslinie mit Schweißrobotern. Die Entwicklung von automatisierter Fertigungstechnologie kann durch die Forschungszulage gefördert werden.